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Finanzminister will nicht zu früh von einem Sparkurs reden

Brandenburgs Finanzminister Daniel Keller (SPD) nennt seinen neuen Job eine verantwortungsvolle Aufgabe.  / Foto: Soeren Stache/dpa
Brandenburgs Finanzminister Daniel Keller (SPD) nennt seinen neuen Job eine verantwortungsvolle Aufgabe. / Foto: Soeren Stache/dpa

Daniel Keller startet als Brandenburger Finanzminister mit großen Herausforderungen - das Geld ist knapp. Er nennt seine erste Aufgabe.

Brandenburgs neuer Finanzminister Daniel Keller will angesichts knapper Finanzen mit Argusaugen auf die Ausgaben schauen. «Ich würde vielleicht noch nicht zu früh von Sparkurs reden, sondern wir müssen vor allem auch darauf achten, dass die Aufwüchse der Ausgaben ein Stück weit limitiert werden», sagte der SPD-Politiker nach seiner Ernennung. «Das wird die erste Aufgabe sein.»

Finanzminister mit Leistungsfach Mathe

Für seinen neuen Job sieht sich der bisherige Wirtschaftsminister und frühere SPD-Landtagsfraktionschef gut gerüstet: «Mathe war schon eines meiner Leistungsfächer, und da war ich auch ganz gut aufgestellt und habe eine große Affinität zu Zahlen und freue mich auf die neue Aufgabe.»

Die neue SPD/CDU-Koalition will wegen drohender Milliardendefizite sparen. In der Landesverwaltung sollen mehrere Tausend Stellen abgebaut werden. Die Personalausgaben des Landes sollen schrittweise um fünf Prozent gesenkt werden, ausgenommen Polizei, Justiz, Schulen und Finanzämter. Weitere Details sollen im Haushalt für 2027 und 2028 vereinbart werden, der in Vorbereitung ist.

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