Die heiße Phase des Wahlkampfs in Berlin hat endgültig begonnen - und das ist auch nicht mehr zu übersehen. An Tausenden Laternenmasten entlang der Straßen in der Hauptstadt hängen seit den Mittagsstunden Wahlplakate mit den Gesichtern der Kandidatinnen und Kandidaten und den Botschaften der Parteien.
Von Spandau bis Marzahn und von Wittenau bis Lichtenrade machten sich Mitglieder und andere Unterstützer der Parteien seit dem Vormittag bereit für die Plakatierungsaktionen.
Offiziell erlaubt ist das Aufhängen der Plakate an den Straßen erst sieben Wochen vor dem Termin für die Wahlen zum Abgeordnetenhaus und zu den Bezirksverordnetenversammlungen. Wahltag ist am 20. September. Eine Woche danach müssen sie dann wieder verschwunden sein.
Allein die fünf im Landesparlament vertretenen Parteien plus FDP und BSW wollen nach eigenen Angaben mit zusammen rund einer Viertelmillion Wahlplakate für sich werben.
Auch mehrere Spitzenkandidaten waren beim Aufhängen dabei, unter anderem für die Linke Elif Eralp in Kreuzberg, für die Grünen Werner Graf in Reinickendorf, für die AfD Kristin Brinker und für die SPD Steffen Krach, beide in Steglitz. Für die Berliner CDU war der neue kommissarische Generalsekretär Lukas Krieger am Start. Spitzenkandidat Stefan Evers hat einige Tag frei.