Einen Tag vor der Brandenburg-Wahl hat CDU-Chef Friedrich Merz noch einmal die Unterschiede zwischen seiner Partei und der AfD betont. «Sie widerspricht allem, was den Kern und die Seele unserer Partei ausmacht», sagte der designierte Unions-Kanzlerkandidat beim Wahlkampfabschluss der CDU in Potsdam. «Ja, wir wollen die Flüchtlinge und die Zahl der Asylbewerber begrenzen, aber wir tun das nicht mit einem ausländerfeindlichen Unterton.» Merz fügte hinzu: «Wir sind und wir müssen es bleiben: ein ausländerfreundliches Land.»
Die CDU sei patriotisch, aber nicht nationalistisch. «Der Unterschied zwischen Patrioten, die ihr Land lieben, und Nationalisten ist ganz einfach: Wir lieben unser Land. Nationalisten hassen alle anderen», sagte Merz. Er wolle nicht, dass eine Grundstimmung entstehe, die alle in Deutschland lebenden Personen mit Migrationshintergrund ablehne und ausgrenze. «Wir brauchen diese Menschen». Sie seien in Deutschland willkommen - vor allem, wenn sie hier integriert seien, arbeiteten und mitmachten.