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Jusos in Brandenburg kritisieren Koalitionsvertrag als zu ambitionslos

Der Landesvorsitzende der Jusos Brandenburg, Leonel Richy Andicene, kritisiert den Koalitionsvertrag von SPD und CDU. (Archivbild) / Foto: Frank Hammerschmidt/dpa
Der Landesvorsitzende der Jusos Brandenburg, Leonel Richy Andicene, kritisiert den Koalitionsvertrag von SPD und CDU. (Archivbild) / Foto: Frank Hammerschmidt/dpa

Jusos in Brandenburg nennen SPD/CDU-Koalitionsvertrag zu ambitionslos und bemängeln zu wenige Frauen; Junge Union begrüßt Digital- und Bildungspläne.

Die Jusos in Brandenburg sparen nicht mit Kritik am Koalitionsvertrag von SPD und CDU. «Aus unserer Sicht gibt sich diese Koalition zu ambitionslos und verwaltet lediglich die fiktiv zugenähte Brieftasche», teilte die SPD-Jugend mit. Juso-Landeschef Leonel Richy Andicene hält das Kabinett auf der SPD-Seite mit drei Frauen und vier Männern für zu wenig weiblich. «Das ist zutiefst enttäuschend und für die Jusos nicht akzeptabel», sagte er. Vize-Landeschefin Franziska Bollinger vermisst zentrale Projekte der SPD/BSW-Regierung für junge Menschen wie das Rede- und Antragsrecht für Jugendvertretungen in Kommunen.

Junge Union empfiehlt Zustimmung

Die Junge Union - die CDU-Jugend - wertet den Koalitionsvertrag hingegen positiv, weil er zahlreiche ihrer Anliegen beinhalte. JU-Landesvorsitzende Laura Strohschneider nannte die Digitalisierung, den Bürokratieabbau, Einsparungen in der Verwaltung und den Fokus auf die Bildung. «Dieser Koalitionsvertrag trägt die Handschrift der CDU - und an vielen Stellen auch die Handschrift der Jungen Union», sagte sie. Die Parteigremien müssen dem Koalitionsvertrag, der die Grundlage einer gemeinsamen Regierung für den Rest der Wahlperiode ist, noch zustimmen.

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