Die Jusos in Brandenburg sparen nicht mit Kritik am Koalitionsvertrag von SPD und CDU. «Aus unserer Sicht gibt sich diese Koalition zu ambitionslos und verwaltet lediglich die fiktiv zugenähte Brieftasche», teilte die SPD-Jugend mit. Juso-Landeschef Leonel Richy Andicene hält das Kabinett auf der SPD-Seite mit drei Frauen und vier Männern für zu wenig weiblich. «Das ist zutiefst enttäuschend und für die Jusos nicht akzeptabel», sagte er. Vize-Landeschefin Franziska Bollinger vermisst zentrale Projekte der SPD/BSW-Regierung für junge Menschen wie das Rede- und Antragsrecht für Jugendvertretungen in Kommunen.