Brandenburgs Wirtschaftsministerin braucht kein Chefbüro
Neuer Arbeitsstil: Brandenburgs Wirtschaftsministerin Martina Klement gibt ihr eigenes Ministerbüro auf. Die CSU-Politikerin sagte der «Märkischen Oderzeitung», sie teile sich in Zukunft ein anderes Büro gemeinsam mit ihren Mitarbeitern. «Ich bin ohnehin die meiste Zeit im Land unterwegs, nehme Termine in ganz Brandenburg wahr und arbeite viel im Auto», sagte Klement der Zeitung. «Wenn ich im Ministerium bin und mal keine Besprechung habe, dann arbeite ich gern zusammen mit meinen Mitarbeitern.» Auch in der Berliner Senatsverwaltung setzte Klement auf ein flexibleres Arbeitskonzept: «Ich hatte auch schon als Staatssekretärin in Berlin mein Büro im Roten Rathaus aufgegeben und mit meinem gesamten Team auf Desk-Sharing umgestellt.» Das habe noch mal mehr Zusammenhalt geschaffen. «Deshalb wollen wir das hier im Leitungsbereich des Ministeriums auch einführen», sagte Klement, die seit März Wirtschaftsministerin in Brandenburg ist. «Ich persönlich bin davon überzeugt, dass wir in Zukunft modernere Arbeitsweisen im Ministerium und in der Verwaltung brauchen - dann kommen wir übrigens künftig auch mit weniger Räumlichkeiten aus. Und ich möchte mit gutem Beispiel vorangehen.» Klement ist Juristin und kommt aus dem bayerischen Schwaben. Vor ihrem Ministeramt in Brandenburg war sie Staatssekretärin für Digitalisierung und Verwaltungsmodernisierung in Berlin. Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehaltenKlement: Mehr Zusammenhalt
Ministerin: Brauchen moderne Arbeitsweisen