Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) hält sich neben einer möglichen Koalition mit der SPD auch die Rolle in der Opposition offen. «Natürlich ist die Option nicht vom Tisch», sagte der BSW-Landesvorsitzende Robert Crumbach der Deutschen Presse-Agentur. Zunächst werde darüber mit dem Landesvorstand und der Fraktion beraten.
Eine Entscheidung ist noch nicht gefallen: «Dafür braucht es erstmal Gespräche», sagte Crumbach. Er hatte bereits vor der Wahl gesagt, das BSW wolle nicht um jeden Preis mitregieren. An diesem Mittwoch konstituiert sich die neue BSW-Fraktion im Landtag.
Die SPD hat dem BSW und der CDU Sondierungsgespräche angeboten. Am Donnerstag treffen sich SPD und CDU. Nächste Woche könnte es ein Gespräch von SPD und BSW geben. Dabei wird BSW-Gründerin Sahra Wagenknecht nach Angaben von Landeschef Crumbach nicht dabei sein. SPD-Ministerpräsident Dietmar Woidke wird sich aber wahrscheinlich mit Wagenknecht treffen, kündigte die SPD an. Wagenknecht zeigte sich offen dafür.