Nach der Cyberattacke auf das Berliner Landesnetz fordert Grünen-Spitzenkandidat Werner Graf rasche Konsequenzen. «Der Hackerangriff war möglich, weil wir uns noch immer eine Verwaltung leisten, die in Kleinstaaterei ihre IT-Sicherheit betreibt», sagte Graf der Deutschen Presse-Agentur. «Dabei ist die Lösung einfach und liegt auf der Hand.» Die gesamte sicherheitskritische Berliner Landes-IT müsse bei den Experten des IT-Dienstleistungszentrums Berlin (ITDZ) gebündelt werden.
«So ein Cyberangriff trifft die Funktionsfähigkeit unseres Staates, wenn Berlin kein Wohngeld mehr ausbezahlen kann», so Graf, der auch Fraktionschef der Grünen ist. «Deshalb muss die CDU Cybersicherheit endlich als Teil der Daseinsvorsorge und Demokratieschutz verstehen.»