Er regiert das Land seit elf Jahren und will an der Macht bleiben - unter einer Bedingung. Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke will bei der Landtagswahl am 22. September einen Sieg der AfD verhindern und nur bei einem Wahlsieg seiner SPD weitermachen - doch wer ihm bei einer möglichen Niederlage folgen würde, ist offen. Vor allem zwei Kronprinzessinnen, aber auch ein Kronprinz gelten als Anwärter mit Chancen.
«Wir sind hier nicht im Königreich - und die Brandenburger SPD ist auch nicht eine "One-Man-Show"», sagte Woidke beim Spitzenkandidaten-Talk der «Potsdamer Neuesten Nachrichten» und des «Tagesspiegels» am Sonntag auf die Frage, wer übernehmen würde. «Wir werden dann uns entsprechend unterhalten darüber, wer das Land weiter führen kann, die SPD weiter führen kann.» Er konzentriere sich nicht auf Nachfolgedebatten.