Ungeachtet ihrer Sondierungsvereinbarung mit dem potenziellen Regierungspartner BSW hält die brandenburgische SPD Waffenlieferungen an die Ukraine für richtig. Wegen des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine bestehe «eine moralische Pflicht, die Ukraine - auch mit Waffen - zu unterstützen», schrieb die SPD nach dem Ende der Sondierungsgespräche mit dem BSW an ihre Mitglieder. Entsprechende Passagen liegen der dpa vor. Zuvor berichtete die «Süddeutsche Zeitung». SPD und BSW werden an diesem Montag in Potsdam Koalitionsgespräche aufnehmen.
Im Sondierungspapier von SPD und BSW heißt es: «Der Krieg wird nicht durch weitere Waffenlieferungen beendet werden können.» Dieser Kompromiss war von der Union und Unterstützern der Ukraine, darunter Sozialdemokraten, kritisiert worden.