Knapp zwei Wochen vor der Landtagswahl in Brandenburg hat die AfD in einer Umfrage zugelegt und bleibt mit 27 Prozent in der Wählergunst vorne - vor der SPD mit 23 Prozent. Die Sozialdemokraten haben sich zwar ebenfalls deutlich verbessert, können aber ihren Abstand als zweitplatzierte Partei nicht verringern. Das geht aus dem aktuellen «Brandenburg-Trend» des Meinungsforschungsinstituts Infratest dimap im Auftrag des ARD-Politikmagazins «Kontraste» vom RBB hervor.
Der Brandenburger Verfassungsschutz stuft die AfD als rechtsextremistischen Verdachtsfall ein, Spitzenkandidat Hans-Christoph Berndt als rechtsextrem. Am 22. September wird ein neuer Landtag gewählt. Für die repräsentative RBB-Umfrage wurden am 3. und 4. September insgesamt 1207 Wahlberechtigte in Brandenburg befragt. Es ist die erste Umfrage seit den Landtagswahlen in Sachsen und Thüringen.