Der jüngste Abgeordnete im Brandenburger Landtag, Kurt Fischer (SPD), setzt auf Kompromisse bei der Suche von SPD und BSW nach einer möglichen Regierungskoalition. «Das Wahlergebnis ist jetzt am Ende so, dass es natürlich nicht viele Optionen offenlässt», sagte Fischer der Deutschen Presse-Agentur. «Aber ich persönlich bin schon der Meinung, dass man dann alles probieren muss, auch da am Ende einen vernünftigen Kompromiss hinzukriegen - und eine vernünftige Regierung.»
Das oberste Ziel ist für ihn «eine tragfähige Regierung». «Ich finde, wir sind ja zu Recht im Wahlkampf damit angetreten, dass wir gesagt haben, als SPD sind wir die Partei, die für Stabilität und für Verlässlichkeit steht», sagte Fischer. Seit 2. Oktober beraten SPD und BSW in Sondierungsgesprächen über eine mögliche Koalition. Er gehe davon aus, dass man mit den Kollegen des BSW «eine Arbeitsbasis finden kann» und nannte den Alterspräsidenten Reinhard Simon, früher Intendant der Uckermärkischen Bühnen, als Beispiel.