Die bundesweit einzige Koalition aus SPD und BSW in Brandenburg sieht sich trotz der Turbulenzen durch die Bundestagswahl nicht unter Druck. Die CDU-Opposition stellt die Stabilität der Koalition dagegen infrage, weil das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) bei der Wahl an der Fünf-Prozent-Hürde für den Bundestag scheiterte. SPD und die junge Partei BSW regieren seit Dezember in Brandenburg gemeinsam.
«Wir machen unseren Job für Brandenburg – und das Bundestagswahlergebnis ist ein Bundestagswahlergebnis», sagte der kommissarische SPD-Generalsekretär Kurt Fischer bei einer Runde der Parteien in Potsdam. Er räumte für seine Partei ein: «Das war eine bittere, bittere Niederlage.»