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Brandenburgs CDU sieht Berlins rot-grün-rote Pläne skeptisch

Brandenburgs CDU sieht Berlins rot-grün-rote Pläne skeptisch
Am Samstag verkündeten Berliner Linke, Grüne und SPD das erfolgreiche Ende ihrer Sondierungen. / Foto: Fabian Sommer/dpa
Ein mögliches Bündnis aus Linken, Grünen und SPD verursacht Sorgen im Nachbarland Brandenburg. Etwa die Vergesellschaftungspläne kritisiert der CDU-Generalsekretär.

Brandenburgs CDU-Generalsekretär Julian Brüning lehnt die Pläne für ein rot-grün-rotes Bündnis in Berlin ab. «SPD und Grüne überschreiten mit der angestrebten Zusammenarbeit mit der Berliner Linken eine politische Grenze», sagte er der Deutschen Presse-Agentur. Die Auseinandersetzungen der vergangenen Tage über den Umgang mit Antisemitismus lassen sich aus seiner Sicht nicht mit einem gemeinsamen Papier erledigen.

Die Brandenburger CDU sehe den Kurs - etwa zur Vergesellschaftung von 160.000 Wohnungen großer Konzerne - mit großer Sorge, so Brüning. «Unsere Länder sind eng miteinander verbunden. Wir brauchen ein Berlin, das wirtschaftliche Entwicklung, Sicherheit und eine funktionierende Infrastruktur voranbringt.»

Am Samstag hatten Berlins Linke, Grüne und SPD zum Abschluss ihrer Vorgespräche ein Sondierungspapier vorgestellt. An diesem Montag entscheiden die Grünen und die SPD über die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen. Die Linke hat für den 31. Oktober einen Parteitag anberaumt.

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