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Demonstrationen zum Besuch von Schah-Sohn Pahlavi in Berlin

Zum Besuch des Schah-Sohns Reza Pahlavi sind Demonstrationen in Berlin geplant. (Archivbild) / Foto: Fabian Sommer/dpa
Zum Besuch des Schah-Sohns Reza Pahlavi sind Demonstrationen in Berlin geplant. (Archivbild) / Foto: Fabian Sommer/dpa

Besuch des iranischen Oppositionspolitikers Reza Pahlavi in Berlin löst mehrere Proteste aus; Polizei begleitet Kundgebungen, Pressekonferenz und Treffen geplant.

Zum geplanten Besuch des iranischen Oppositionspolitikers und Schah-Sohns Reza Pahlavi in Berlin sind am Donnerstag zahlreiche Demonstrationen angekündigt. Die Polizei bereite sich darauf vor und wird die Kundgebungen wie üblich begleiten, hieß es. Konkrete Zahlen zu Einsatzkräften gab es zunächst noch nicht. 

Der iranische Schah wurde in der Revolution von 1979 gestürzt, sein Sohn will nach Angaben von Oppositionskreisen in Berlin Bundestagsabgeordnete treffen. Geplant ist am Donnerstagvormittag auch eine Pressekonferenz.

Das ist im Detail geplant

Im Regierungsviertel am Reichstagsgebäude beginnen bereits am Morgen Demonstrationen, die sich gegen die islamische Staatsführung im Iran richten. «Freiheit für Iran» und «Unterstützung Prinz Reza Pahlavi von EU und Deutschland» heißen die Titel der Veranstaltungen. 1.000 Demonstranten sind bei der zweiten Kundgebung ab 9.00 Uhr angemeldet. 

Die Pressekonferenz von Pahlavi um 10.00 Uhr ist nicht weit entfernt im Haus der Bundespressekonferenz am Spreeufer geplant. Ob Pahlavi auch bei einer Demonstration sprechen wird, war zunächst nicht bekannt.

Um 14.00 Uhr wollen Gegner von Pahlavi und Unterstützer der iranischen Regierung unter dem Motto «Hände weg von Iran! Gegen US-Deutschen Regime Change» am Brandenburger Tor demonstrieren, angekündigt sind 150 Teilnehmer. 

Schließlich soll es am Nachmittag (15.00 Uhr) noch eine Demonstration unter dem Motto «Ende der Mullah-Diktatur» am Reichstag mit 400 Teilnehmern geben.

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