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Versammlungsfreiheit rund um Denkmal für ermordete Sinti und Roma in Berlin-Mitte eingeschränkt

Versammlungsfreiheit rund um Denkmal für ermordete Sinti und Roma in Berlin-Mitte eingeschränkt
Am Mahnmal zur Verfolgung und Ermordung von Sinti und Roma durch die Nationalsozialisten in Berlin ist eine Gedenkveranstaltung geplant. (Symbolbild) / Foto: Kay Nietfeld/dpa
Von: DieBrandenburger News
Am Sonntag gibt es eine Gedenkveranstaltung für die in der NS-Zeit ermordeten Sinti und Roma in Berlin-Mitte. Die Polizei untersagt Kundgebungen und Demonstrationen im Umfeld der Veranstaltung.

Rund um das Denkmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma in Berlin-Mitte ist die Versammlungsfreiheit am Sonntag eingeschränkt. Das teilte die Berliner Polizei unter Hinweis auf eine entsprechende Allgemeinverfügung mit. 

Anlässlich des internationalen Tages des Gedenkens an den nationalsozialistischen Völkermord an den Sinti und Roma ist an dem Denkmal am Simsonweg unweit des Reichstagsgebäudes ab 20.30 Uhr eine offizielle Gedenkveranstaltung geplant. 

Weitere öffentliche Versammlungen unter freiem Himmel sind dort und in der Umgebung nach Polizeiangaben zwischen 6.00 Uhr morgens und Mitternacht untersagt. Andere Veranstaltungen, die den würdevollen Charakter des Gedenktages oder die öffentliche Sicherheit und Ordnung beeinträchtigen könnten, seien ebenfalls verboten.   

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Allgemeinverfügung gilt im Bereich des Regierungsviertels

Die Allgemeinverfügung betrifft nach Angaben der Polizei den Bereich des Regierungsviertels zwischen dem Reichstagsgebäude und dem Pariser Platz. Sie schließt die umliegenden Bereiche ein, begrenzt südlich durch den Bremer Weg, westlich durch die Yitzhak-Rabin-Straße, die John-Foster-Dulles-Allee sowie die Große Querallee inklusive sämtlicher Gehwege, nördlich durch die Paul-Löbe-Allee und östlich durch den Friedrich-Ebert-Platz und die Ebertstraße samt des Pariser Platzes.

Das Denkmal für die ermordeten Sinti und Roma wurde im Oktober 2012 eingeweiht. Es soll an die bis zu 500.000 Menschen erinnern, die zwischen 1933 und 1945 unter der Herrschaft des Nationalsozialismus in Deutschland und anderen europäischen Ländern verfolgt und ermordet wurden.

Am 2. August jährt sich die sogenannte Liquidation des Zigeunerfamilienlagers in Auschwitz-Birkenau zum 82. Mal. SS-Angehörige ermordeten in der Nacht auf den 3. August 1944 rund 4.300 Sinti und Roma in Gaskammern.

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