Mindestens 200 Menschen haben in Potsdam an einem Gedenken an das Massaker der islamistischen Hamas in Israel vor einem Jahr teilgenommen. «Es war ein Angriff gegen Israel, aber es war auch ein Angriff gegen die Demokratie», sagte Landtags-Vizepräsidentin Barbara Richstein bei der Kundgebung der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Berlin und Brandenburg. «Wir stehen an der Seite Israels.» Es gehe auch darum, allen Opfern zu gedenken - «unschuldige Zivilisten, die durch diesen Krieg in Mitleidenschaft gezogen werden».
Der Brandenburger Antisemitismusbeauftragte Andreas Büttner sagte, die internationale Gemeinschaft dürfe nicht länger schweigen. «Wir stehen heute nicht nur hier, um zu gedenken, sondern auch, um laut zu werden, auch um wütend zu sein», sagte Büttner. «Genug ist genug.» Er betonte: «Es geht um das Recht eines ganzen Volkes, in Frieden zu leben, um das Recht Israels, sich zu verteidigen.»