Der Berliner Beauftragte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur muss sich vermehrt um Beschwerden politisch verfolgter DDR-Bürger kümmern, die von den Behörden der Hauptstadt teils jahrelang ignoriert oder falsch beraten werden. Besonders viele Probleme gab es 2025 bei Anträgen auf Ausgleichsleistungen für berufliche Verfolgung, wie es im neuen Tätigkeitsbericht heißt. «Dafür sind die Sozialämter der Berliner Bezirke zuständig. Bei diesen erhielten Betroffene allerdings immer wieder fehlerhafte Auskünfte.»
Den 102-seitigen Bericht übergibt der Beauftragte Frank Ebert an diesem Donnerstag dem Regierenden Bürgermeister Kai Wegner (CDU). Zudem ist der Report auch Thema in der Plenarsitzung des Abgeordnetenhauses.