Die Israelische Botschaft in Deutschland hat in der Gedenkstätte Sachsenhausen in Oranienburg an die sechs Millionen jüdischen Opfer der Nationalsozialisten erinnert. Anlass war der in Israel seit 1951 begangene nationale Gedenktag Yom Ha-Schoah.
Der israelische Botschafter Ron Prosor rief zum entschlossenen Schutz jüdischen Lebens auf. Antisemitismus sei kein Relikt der Vergangenheit, er sei sichtbar und nehme zu, sagte er am zentralen Gedenkort des ehemaligen Konzentrationslagers Sachsenhausen, der «Station Z». Juden hätten Angst, «an der U-Bahn, an der S-Bahn, an den Unis», sich als Juden zu zeigen.