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Linke fordert Sorgezentren in Berlin im Aktionsplan 'Sorgende Stadt'

Die Linke setzt sich für Sorgezentren in Berlin ein. (Symbolbild) / Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa
Die Linke setzt sich für Sorgezentren in Berlin ein. (Symbolbild) / Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa

Die Linke will in Berlin Sorgezentren mit Gesundheits-, Beratungs- und Kulturangeboten als Pilotprojekt im Aktionsplan 'Sorgende Stadt' etablieren.

Berlin braucht nach Überzeugung der Linke sogenannte Sorgezentren. Dort soll es unter anderem Gesundheitsdienstleistungen mit Ärztinnen, Psychotherapeuten, Sozialberatung, Kulturangeboten und Begegnungsräumen unter einem Dach geben. Die Sorgezentren sind ein Teil des «Aktionsplan Sorgende Stadt», den der Linke-Landesvorstand mit Blick auf den Internationalen Frauentag beschlossen hat. Zuvor hatte die «Berliner Morgenpost» über das Thema berichtet. 

«Berlin ist das erste Bundesland, das den 8. März zum Feiertag gemacht hat. Nun wollen wir zum 8. März beschließen, Berlin auch zur sorgenden Stadt zu machen», heißt es in dem Text. «Das Sorgezentrum soll sich in Landeseigentum befinden, aber genossenschaftlich und demokratisch über Quartierssorgeräte betrieben werden.» 

Hilfe für Helferinnen und Helfer

Die Linke macht sich dafür stark, zunächst ein Pilot-Projekt zur Gründung eines Sorgezentrums zu starten. «Es soll ein Ort sein, an dem Kunst, Kultur, Freizeitangebote und Begegnung ohne Konsumzwang genauso einen Platz finden wie Selbsthilfegruppen, offene Angebote, Selbstorganisierung und Vernetzung.» Die Partei spricht sich dafür aus zu prüfen, ob landeseigene Liegenschaften für das Pilotprojekt infrage kommen oder andere Gebäude angekauft werden könnten. 

«Berlin ist voll von Menschen, die sich umeinander kümmern und füreinander Verantwortung übernehmen», heißt es in dem Aktionsplan - meistens von Frauen. Das Ziel müsse sein, Sorgearbeit aus der privaten Verantwortung einzelner zu nehmen und sie als demokratische Gemeinschaftsaufgabe zu verhandeln.

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