Eine Woche nach dem Anschlag auf den Christopher Street Day in Berlin hat eine Delegation aus der Hauptstadt auch an der Parade in Hamburg teilgenommen. Etwa 120 Menschen reisten an und waren mit einem eigenen Truck im Zug durch die Hansestadt dabei. Aus Respekt vor der in Berlin getöteten Frau und den 31 zum Teil schwer verletzten Menschen trugen sie schwarze T-Shirts.
«Die Stimmung ist durchwachsen. Es ist ein Auf und Ab», sagte Monique King, die beim Berliner CSD das Bühnenprogramm verantwortet und ehemaliges Vorstandsmitglied des Ausrichtervereins ist. «Wir sind hier, um Flagge und Präsenz zu zeigen. Um zu zeigen: Wir weichen keinen Schritt zurück und lassen uns nicht verängstigen.»