Sicherheit mitten in den Krisen auf der Welt - das will Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) den Brandenburgern mit seiner neuen rot-schwarzen Koalition geben. «Wir alle erleben, dass neue Konflikte einstige Gewissheiten infrage stellen», sagte Woidke in seiner Regierungserklärung im Landtag. Er nannte aktuelle Kriege, Extremismus, Falschinformationen und Anschläge gegen die Infrastruktur als Beispiele.
Gegen Hass und Gewalt
«Die Brandenburgerinnen und Brandenburger erwarten zu Recht, dass der Staat Weitsicht beweist und sich gegen solche Lagen und Risiken wappnet», sagte Woidke. «Sie erwarten einen Staat, der geltendes Recht durchsetzt und eine Politik, die klare Kante gegen Hass und Gewalt zeigt.»
Die neue Regierung werde trotz schwieriger Haushaltslage den Rotstift nicht bei Sicherheit ansetzen. Gespart werden soll unter anderem beim Landespersonal, ausgenommen werden Polizei, Justiz, Finanzämter und Schulen.