Brandenburgs SPD-Chef und Ministerpräsident Dietmar Woidke hat mit Blick auf die Landtagswahl im September zur Verteidigung der Demokratie aufgerufen. «Wir sind entschlossen, unser demokratisches Miteinander, unsere Weltoffenheit und unsere Toleranz mit allem, was uns zur Verfügung steht, zu verteidigen», sagte Woidke am Samstag während des Listenparteitages der Landes-SPD in Falkensee.
«Rechtsextremismus, Rassismus, Ausländerfeindlichkeit haben diesem Land auch in den letzten mehr als 34 Jahren schon genügend Schaden zugeführt», sagte Woidke. «Extremistische Parolen haben diesem Land noch nie geholfen.» Sozialdemokraten stünden in einer historischen Verantwortung. «Es waren immer Sozialdemokraten, die sich Faschisten und Rechtsextremisten entgegengestellt haben.»
Woidke zeigte sich zuversichtlich für die anstehenden Wahlen, bei denen die SPD aus seiner Sicht stärkste Kraft im Land bleiben wird. «Wir stehen für alles, was das Leben in unserem Land sicherer, was unsere Gesellschaft stabiler und was das Leben in Brandenburg auch lebenswerter macht. Wir stehen für alles das, was das Miteinander in unserem Land stärkt, und wir stellen die Weichen Richtung unserer Zukunft», sagte Woidke unter dem Applaus der Delegierten.