Parteiübergreifend besteht in Berlin Einigkeit darüber, an Margot Friedländer in ihrer Heimatstadt sichtbar zu erinnern. Unklar ist noch, wie und wo. Die Holocaust-Überlebende und Berliner Ehrenbürgerin ist am 9. Mai im Alter von 103 Jahren gestorben. Inzwischen gibt es Vorschläge, eine Schule in Neukölln nach ihr zu benennen, einen Platz in Charlottenburg oder eine Straße in Kreuzberg - oder sie mit einem Denkmal zu würdigen.
«Am 9. Juli findet eine Trauerfeier in der Philharmonie statt, wir nehmen uns die Zeit zur Trauer und zum Gedenken an Margot Friedländer», sagte der Regierende Bürgermeister Kai Wegner (CDU) auf dpa-Anfrage.