Umfrage: AfD in Brandenburg bei 40 Prozent - CDU einstellig
Die AfD in Brandenburg erreicht in einer aktuellen Umfrage die 40-Prozent-Marke - und damit einen doppelt so hohen Wert wie die SPD von Ministerpräsident Dietmar Woidke. In der repräsentativen Erhebung des Meinungsforschungsinstituts Insa im Auftrag von «Märkischer Allgemeiner Zeitung», «Märkischer Oderzeitung» und «Lausitzer Rundschau» kommen die Sozialdemokraten auf 20 Prozent. Im Vergleich zur Insa-Umfrage vom März gewinnt die AfD damit sechs Prozentpunkte hinzu, während die SPD vier Prozentpunkte verliert. Die CDU büßt fünf Prozentpunkte ein - und ist in Brandenburg mit neun Prozent nur noch einstellig. Wenn am Sonntag Landtagswahl wäre, käme die Linke ebenfalls auf neun Prozent. Sie gewinnt damit zwei Punkte hinzu und würde wieder in den Landtag einziehen. Das BSW (-1 Prozentpunkt) wäre mit sieben Prozent weiterhin im Parlament. Im Vergleich zum Ergebnis bei der Landtagswahl 2024 - 13,5 Prozent - hat sich der Wert allerdings nahezu halbiert. Die Grünen kämen auf sieben Prozent, also zwei Punkte mehr als im März, und wären wieder im Landtag vertreten. Acht Prozent der Stimmen entfallen laut Insa auf «Sonstige» - also auf Parteien, die in der Umfrage jeweils unter der Fünf-Prozent-Hürde bleiben. Die derzeitigen Koalitionspartner SPD und CDU wären damit weit von einer Mehrheit entfernt. Zusammen mit Linken, Grünen und BSW kämen sie auf 52 Prozent. Das Institut Insa befragte zwischen 29. September und 6. Oktober 1000 Wahlberechtigte in Brandenburg. Die maximale Fehlertoleranz wird mit plus/minus 3,1 Prozentpunkten angegeben. Wahlumfragen sind generell mit Unsicherheiten behaftet. Unter anderem erschweren nachlassende Parteibindungen und immer kurzfristigere Wahlentscheidungen den Meinungsforschungsinstituten die Gewichtung der erhobenen Daten. Grundsätzlich spiegeln Umfragen nur das Meinungsbild zum Zeitpunkt der Befragung wider und sind keine Prognosen auf den Wahlausgang. Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehaltenGrüne legen leicht zu