Die Berliner Linke nimmt acht Monate vor der Wahl zum Abgeordnetenhaus Besitzer großer und besonders luxuriöser Einfamilienhäuser ins Visier. «Wir sind gerade dabei, ein Konzept für eine Luxusvillen-Steuer zu schreiben», sagte der wohnungspolitische Sprecher der Linksfraktion, Niklas Schenker. «Da geht es darum, dass sowohl der Besitz als auch der Kauf von besonders teuren Immobilien in Berlin, also Luxusvillen, stärker besteuert wird als bislang.»
Schenker zufolge geht seine Partei davon aus, dass auf diese Weise für den Landeshaushalt zusätzliche Einnahmen von mindestens 150 Millionen Euro pro Jahr zusammenkommen. Damit wiederum könnten Sofortmaßnahmen finanziert werden, um den Mietenanstieg in der Stadt zu stoppen.