Brandenburgs neuer Innenminister René Wilke hat sein Amt angetreten - und zum Auftakt Handlungsbedarf in der Migrationspolitik und beim Verfassungsschutz festgestellt. Der parteilose 40-Jährige will den Fortbestand des erst im März gestarteten Rückführungszentrums für Asylbewerber in Eisenhüttenstadt überprüfen, wie er bei seinem ersten Auftritt als Minister im Landtag sagte. Zudem sieht er nach viel Streit um den Verfassungsschutz Regelungsbedarf und die Möglichkeit für einen Neustart.
Der Ex-Oberbürgermeister von Frankfurt (Oder) wurde knapp eine Woche nach dem Rücktritt der SPD-Politikerin Katrin Lange zum Innenminister ernannt und im Parlament vereidigt - mit Gottesformel. Seine Vorgängerin war nicht bei der Landtagssitzung dabei.