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Einbürgerungen in Brandenburg steigen deutlich — 4.581 neue Staatsangehörige

Begehrte Dokumente: Einbürgerungsurkunde und Reisepass.  / Foto: Fernando Gutierrez-Juarez/dpa
Begehrte Dokumente: Einbürgerungsurkunde und Reisepass. / Foto: Fernando Gutierrez-Juarez/dpa

In Brandenburg erhielten 4.581 Menschen die deutsche Staatsangehörigkeit – 22 Prozent mehr als 2024. Auslöser: das 2024 modernisierte Staatsangehörigkeitsgesetz.

Die Zahl der eingebürgerten Ausländer ist in Brandenburg stark gestiegen. Im vergangenen Jahr erhielten 4.581 Personen die deutsche Staatsangehörigkeit. Das waren 813 Personen oder 22 Prozent mehr als 2024, wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg berichtete. Die größte Gruppe bilden Syrer mit knapp 27 Prozent, gefolgt von Russen, Ukrainern und Polen. Hintergrund des starken Anstiegs ist das im Juni 2024 in Kraft getretene modernisierte Staatsangehörigkeitsgesetz. 

Die in Brandenburg eingebürgerten Personen lebten im Durchschnitt schon seit 11,3 Jahren in Deutschland. Das Durchschnittsalter bei der Einbürgerung lag bei 32,1 Jahren.

In 261 Verfahren wurde das Gesuch abgelehnt

Landesweit wurden 6.427 Einbürgerungsanträge gestellt, in 261 Verfahren wurde das Gesuch abgelehnt. 337 Anträge wurden zurückgenommen und weitere 35 Verfahren wurden eingestellt, zum Beispiel wegen Tod, Fortzug ins Ausland oder aus sonstigen Gründen.

Auch bundesweit ist die Zahl der Einbürgerungen auf einen Höchststand gestiegen. So haben im vergangenen Jahr 332.500 Ausländerinnen und Ausländer die Staatsangehörigkeit erworben, 14 Prozent mehr als im Vorjahr.

Wer den deutschen Pass möchte, muss die deutsche Sprache beherrschen, seinen Lebensunterhalt durch eigenes Einkommen bestreiten sowie mindestens fünf Jahre rechtmäßig und ohne straffällig geworden zu sein in Deutschland gelebt haben. Hinzu kommen unter anderem ein Nachweis der Identität und Kenntnisse der deutschen Gesellschaftsordnung.

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