Der Berliner Senat hat eine positive Bilanz der vor vier Jahren eingesetzten Kommission zur Beschleunigung des Wohnungsbaus gezogen. Durch die Arbeit der Kommission seien 19.700 neue Wohnungen auf den Weg gebracht worden, bei deren Bau es zuvor gehakt habe, teilten der Regierende Bürgermeister Kai Wegner (CDU) und Bausenator Christian Gaebler (SPD) mit. Als eines der größten Vorhaben nannten sie das Projekt Alte Schäferei in Französisch Buchholz mit 2.500 Wohnungen.
Aufgabe der Kommission ist es, die Rahmenbedingungen für den Neubau in Berlin zu verbessern, zentrale Wohnungsbauvorhaben zu beschleunigen und bei Hindernissen Lösungen zu vereinbaren. Konflikte und Probleme ergaben sich bei den Projekten, die sich die Kommission anschaute, unter anderem durch den Natur- und Artenschutz, Debatten über Schulbauten und Infrastruktur oder eine angepeilte Mischnutzung für Wohnen und Gewerbe.