Nach der Landtagswahl in Brandenburg lässt das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) ein gemeinsames Regieren mit der SPD noch offen. Das BSW nahm zwar das Gesprächsangebot der SPD für Sondierungen an, sieht aber mehrere Optionen. Beide Parteien haben nach der Landtagswahl vom Sonntag rechnerisch eine Mehrheit.
«Wir sind uns darüber einig, dass wir jetzt mit der SPD sprechen, die Gespräche auswerten und dann weitersehen», sagte Landeschef Robert Crumbach nach Sitzungen der Landtagsfraktion und der Parteispitze. «Es gibt da keine Vorfestlegung in die eine oder in die andere Richtung.» Die neue Fraktion wählte Crumbach mit 14 von 14 Stimmen zum Vorsitzenden.