Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hat sich von US-Milliardär und Tesla-Gründer Elon Musk distanziert und dessen Äußerungen kritisiert. Er habe es sich vor zehn Jahren nicht vorstellen können, «dass Menschen mit viel Geld und viel Macht versuchen, direkt politischen Einfluss zu nehmen», sagte Woidke in Potsdam vor Journalisten. «Es ist schon eine Situation, die mir große Sorgen macht.»
Dem Tech-Milliardär Musk wird vorgeworfen, er wolle die politische Stimmung in Europa beeinflussen. Mit Blick auf Deutschland behauptete er bei der ihm gehörenden Online-Plattform X und in einem Gastbeitrag in der «Welt», nur die AfD könne das Land retten - und dass es falsch sei, die Partei als rechtsextrem zu bezeichnen. Auch mit Beschimpfungen deutscher Spitzenpolitiker hatte er hierzulande für Unruhe gesorgt. Im brandenburgischen Grünheide nahe Berlin betreibt der E-Autohersteller Tesla sein einziges Werk in Europa.