Die Jusos in Brandenburg lehnen die Pläne von Union und SPD für eine schärfere Migrationspolitik ab. «Die Sichtweise auf Migration, Integration und Asyl ist von einer rein negativen Verteufelung geprägt», sagte der Landesvorsitzende der SPD-Nachwuchsorganisation, Leonel Richy Andicene, der Deutschen Presse-Agentur mit Blick auf die Ergebnisse der Sondierung für eine Koalition.
Der «größte Skandal» ist für ihn die geplante Zurückweisung an den Grenzen auch bei Asylgesuchen. «Noch vor nicht einmal zwei Monaten sind wir mit vielen Menschen aus der Zivilgesellschaft auf die Straße gegangen, um genau gegen diese Politik der Union zu demonstrieren», sagte Andicene.