Die Brandenburger Jusos sehen die Pläne von SPD und BSW in der Asylpolitik mit Skepsis. «Die Bauchschmerzen, die wir als Jugendorganisation mit Blick auf die migrationspolitische Haltung unserer Partei hatten, sind mit Blick in den Koalitionsvertrag leider gerechtfertigt gewesen», sagte Landeschef Leonel Richy Andicene der Deutschen Presse-Agentur. «Die Fortsetzung der Kontrollen an der Grenze und die Fortschreibung der Liste sicherer Herkunftsstaaten sind Sache des Bundes.»
SPD und BSW hatten am vergangenen Mittwoch ihre Ziele im Koalitionsvertrag vorgestellt. Auf Parteitagen entscheiden sie am nächsten Freitag darüber.