Der Untersuchungsausschuss zur umstrittenen Vergabe von Fördermitteln im Berliner Abgeordnetenhaus beginnt mit der Vernehmung zahlreicher Zeugen. Zum Auftakt müssen drei Mitarbeiter aus der Kulturverwaltung dem Ausschuss Rede und Antwort stehen. Er tagt öffentlich im Landesparlament und will Antworten auf viele offene Fragen im Zusammenhang mit der Förderung von Projekten zur Antisemitismusprävention finden.
Der Ausschuss ist auf Antrag von Linken und Grünen eingesetzt worden. Sie werfen dem früheren Kultursenator Joe Chialo (CDU) und seiner Nachfolgerin Sarah Wedl-Wilson (parteilos) vor, Fördermittel nach unklaren Kriterien und auf Druck aus der CDU-Fraktion vergeben zu haben.