Rund zwei Wochen nach dem Auszug der letzten Bewohner ist die einstmals größte Flüchtlingsnotunterkunft Deutschlands in Berlin-Tegel nun offiziell Geschichte. Mit der Schließung zum 31. Dezember ende ein außergewöhnliches Kapitel humanitärer Arbeit in Berlin, erklärten die Berliner Hilfsorganisationen, die das Zentrum betrieben hatten.
Seit der Eröffnung am 20. März 2022 seien auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Tegel rund 110.000 geflüchtete Menschen aufgenommen, versorgt, medizinisch betreut und bundesweit weitervermittelt worden.
«Tegel entwickelte sich zu einem Symbol für schnelle Hilfe, Solidarität und eine einzigartige Zusammenarbeit der Berliner Hilfsorganisationen», erklärten Arbeiter-Samariter-Bund, Deutsches Rotes Kreuz, Johanniter-Unfall-Hilfe und Malteser Hilfsdienst.