Nach der Messerattacke auf einen spanischen Touristen am Holocaust-Mahnmal in Berlin will das Kammergericht Berlin am Donnerstag (9.15 Uhr) sein Urteil sprechen. Die Bundesanwaltschaft geht von einer radikal-islamistisch und antisemitisch motivierten Tat aus und hat eine lebenslange Haftstrafe für den 20 Jahre alten Syrer beantragt. Bei dem Angriff vom 21. Februar 2025 war ein inzwischen 31-Jähriger lebensgefährlich verletzt worden. Der Spanier überlebte nur knapp und ist bis heute nicht in der Lage zu arbeiten.
Die Bundesanwaltschaft geht unter anderem von einem versuchten heimtückischen Mord aus niedrigen Beweggründen und der versuchten Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung im Ausland aus.