Im Streit um beschlagnahmte Clan-Immobilen sind weitere Objekte in das Eigentum des Landes Berlin übergegangen. Hintergrund ist ein Urteil des Landgerichts Berlin aus dem Jahr 2024, das nun rechtskräftig geworden ist. Der Bundesgerichtshofs (BGH) hat die Revision von Betroffenen gegen die Entscheidung im März als unbegründet verworfen, wie erst jetzt bekannt wurde. In der Folge gehören fünf Immobilien - zwei Grundstücke und drei Wohnungen - Berlin, wie die Senatsjustizverwaltung auf Anfrage mitteilte.
Die Objekte werden einer arabischstämmigen Großfamilie zugerechnet und gehören zu insgesamt 77 Immobilien, die im Sommer 2018 in einer spektakulären Aktion vorläufig sichergestellt wurden. Ihr damaliger Wert wurde auf rund neun Millionen Euro beziffert. Ermittler gehen davon aus, dass die Häuser und Grundstücke nicht mit legalem Geld erworben wurden.