Die Polizei hat bei Razzien gegen eine internationale Drogenbande Gebäude in Berlin, Hessen, Sachsen-Anhalt und Polen durchsucht. Vier Haftbefehle seien vollstreckt worden, teilten die Generalstaatsanwaltschaft Koblenz und die Zentrale Kriminalinspektion Oldenburg mit. Die Generalstaatsanwaltschaft hat die Ermittlungen übernommen, da Abnehmer der Betäubungsmittel in Rheinland-Pfalz ansässig seien.
Seit März 2023 laufe das Ermittlungsverfahren gegen elf Beschuldigte im Alter von 23 bis 36 Jahren und mit deutscher, polnischer, türkischer, russischer und ghanaischer Staatsangehörigkeit. Die «überwiegend in Berlin ansässige» Gruppierung soll laut Behörden «Betäubungsmittel, verschreibungspflichtige Arzneimittel, neue psychoaktive Stoffe und Cannabisprodukte» über das Internet und das Darknet verkauft haben.