Die Berliner AfD wertet den islamistischen Terroranschlag vom Samstag als Ergebnis einer unzureichenden Sicherheitsarchitektur. «Wir haben es mit einem eklatanten Staatsversagen zu tun», sagte die Landes- und Fraktionsvorsitzende Kristin Brinker. «Ein "Weiter so" darf und kann es nicht mehr geben.» Der Staat müsse den Schutz seiner Bürger gewährleisten. «Und genau hier hat Berlin versagt.»
Die AfD-Fraktion im Abgeordnetenhaus legte ein Strategiepapier vor, um stärker als bisher gegen Islamismus und Extremisten vorzugehen. Zu den Forderungen gehören strenge Auflagen für sogenannte Gefährder, etwa eine elektronische Fußfessel, Einschränkungen bei ihrem Bewegungsradius oder ein Verbot Autos zu kaufen, mieten oder fahren.