Kritik vom Regierenden Bürgermeister, Kritik vom Zentralrat der Juden, Kritik vom TU-Präsidium - der Druck auf TU-Präsidentin Geraldine Rauch wächst, seit sie zum Teil antisemitische Posts gelikt hat. Bürgermeister Kai Wegner warf der Wissenschaftlerin bei einer Veranstaltung vor, dem Wissenschaftsstandort Berlin mit ihrem Verhalten zu schaden. «Und das möchte ich ausdrücklich nicht», sagte der CDU-Politiker am Montagabend.
CDU-Generalsekretärin Ottilie Klein war bereits viel deutlicher geworden und hatte am Freitag erneut den Rücktritt der TU-Präsidentin gefordert. «Die Position der CDU Berlin ist hier eindeutig: Präsidentin Rauch muss gehen und wir werden alles dafür tun, dass sich jüdische Studenten und Mitarbeiter wieder sicher an Berliner Universitäten fühlen können», erklärte sie in einem Newsletter des Landesverbands.