Der ehemalige Führungsbunker des DDR-Innenministeriums in der Nähe von Freudenberg (Märkisch-Oderland) ist am kommenden Wochenende für Besucher geöffnet. «Im Kriegsfall sollte von diesem Bunker aus das öffentliche Leben in der DDR aufrechterhalten werden», erklärt Hans-Jürgen Herget, einer der Organisatoren von Führungen durch den Bunker.
Aus der Anlage führten laut Herget etwa 400 Telefonleitungen zur Polizei, Nationalen Volksarmee, Staatssicherheit, aber auch zu Betrieben und Feuerwehren. Die Technikräume sowie die Belüftungs- und Kühlanlagen seien noch heute gut erhalten. Auch der Ministerraum könne besichtigt werden.