Zügig los in den Marathon – und in der zweiten Hälfte dann deutlich langsamer: Dieses Muster kommt einer aktuellen Studie zufolge bei Männern deutlich häufiger vor als bei weiblichen Marathon-Läuferinnen. Bei Männern sei das «Hitting the Wall» genannte Phänomen womöglich etwa doppelt so wahrscheinlich wie bei Frauen, heißt es in der im Fachblatt «Scientific Reports» veröffentlichten Studie.
Unter «Hitting the Wall» verstehen Läuferinnen und Läufer einen plötzlichen Leistungseinbruch, der auftritt, wenn der Körper seine schnell verfügbaren Energiereserven verbraucht hat. In der aktuellen Studie definierte das Forschungsteam um den Schweizer Beat Knechtle «Hitting the Wall» als Verringerung des Durchschnittstempos um mindestens 20 Prozent in der zweiten Hälfte des Marathons verglichen mit der ersten Hälfte des Laufs.