Die Menschen in Nordrhein-Westfalen, Hessen und Rheinland-Pfalz müssen derzeit am meisten für Sprit bezahlen. Sowohl bei Superbenzin der Sorte E10 als auch bei Diesel gibt es dort die höchsten Durchschnittspreise in Deutschland, wie eine Auswertung des ADAC ergab. Der Abstand zum derzeit besonders billigen Mecklenburg-Vorpommern liegt teils bei mehr als 8 Cent. Auch Berlin und Bayern liegen deutlich unter dem Durchschnitt. Insgesamt steigen die Preise derzeit leicht an.
«Die höheren Preise in den drei teuersten Bundesländern dürften sich hauptsächlich durch die logistischen Herausforderungen aufgrund des Niedrigwassers am Rhein erklären lassen», sagt der ADAC-Kraftstoffmarktexperte Christian Laberer. Und das hat auch Auswirkungen auf den bundesweiten Durchschnitt. «Niedrigwasser ist ein Sonderfaktor, der auch den bundesweiten Durchschnitt um einige Cent nach oben ziehen dürfte», sagt Laberer.