Spätestens zum Mai mit seinen vielen verlängerten Wochenenden startet in Brandenburg die Saison für ausgiebige Radtouren. Es gebe auf rund 12.000 Kilometern ein gut ausgebautes Netz, sagt Tino Freißler vom ADFC Brandenburg. Am beliebtesten sei der Berlin-Kopenhagen-Radweg.
Vorbei an Fürstenberg/Havel, der Kleinstadt Liebenwalde und dem Kloster Zehdenick biete der Weg in Brandenburg einen «Mix aus städtischem Raum und schöner Natur». Außerdem sei er gut ausgebaut und habe am Wegesrand eine gute Radinfrastruktur.
Über die Hälfte aller Brandenburgerinnen und Brandenburger steigen gern aufs Rad, heißt es von der Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH. Von den Übernachtungsgästen im Land seien es knapp ein Viertel. Als größtes aktuelles Projekt nennt Sprecherin Birgit Kunkel den Radweg Berlin-Stettin-Kolberg.
«Ein Teil der Strecke ist schon am Netz; große Teile der Radinfrastruktur gibt es schon, aber einige Lücken müssen noch geschlossen werden.» Bis Ende Januar 2027 soll der grenzüberschreitende Radweg nach Polen fertig sein - Federführung für Brandenburg hat der Landkreis Uckermark.