Die Bundesländer erhöhen im Streit um die sogenannte Schienenmaut für den Personennahverkehr den Druck auf den Bund. Auch Brandenburgs Verkehrsminister Robert Crumbach (SPD) signalisierte eine harte Linie: «Wenn der Bund bei den Trassenpreisen den Dialog verweigert, sehen wir uns vor Gericht.»
Die Verkehrsminister der Länder zeigten sich in einer Erklärung nach einem virtuellen Treffen einig, dass sie notfalls den Klageweg gehen. «Da der Bund bisher nicht bereit ist, die Mehrkosten auszugleichen, sind die Länder bei weiterer Weigerung des Bundes gezwungen zu klagen», sagte der bayerische Verkehrsminister Christian Bernreiter (CSU).