Viele Theater, Museen und Opernhäuser in Berlin müssen sich kommendes Jahr auf erhebliche Einsparungen teils in Millionenhöhe einstellen. Betroffen davon sind Häuser wie die Schaubühne, das Deutsche Theater oder der Friedrichstadt-Palast, wie die Spitzen der schwarz-roten Koalition in Berlin heute mitteilten.
Hintergrund ist ein milliardenschweres Sparprogramm für den Landeshaushalt. Die Sanierung der Komischen Oper wird laut Plan im nächsten Jahr aufgeschoben. Vorgesehene zehn Millionen Euro dafür will Berlin streichen. Das bedeutet aber nicht, dass das Projekt generell gestrichen wird.
«Über Nacht wird ein Plan verworfen, der jahrelang im Dialog zwischen der Stadt, den Planern und der Komischen Oper Berlin vorbereitet und ausgearbeitet wurde», teilte das Opernhaus mit. Der Senat verschiebe das Problem, löse es aber nicht.