Mit geplanten Testspielen seiner Jugendmannschaft gegen russische Clubs sorgt der Berliner AK für Aufsehen. Wie der Jugendleiter des Oberliga-Vereins, Burak Isikdaglioglu, bestätigte, wird die U19 im Trainingslager in der Türkei am 28. Januar gegen die Junioren-Auswahl von Spartak Moskau und zwei Tage später gegen das Team von FK Krasnodar antreten.
Eine politische Botschaft sei mit den Partien ausdrücklich nicht verbunden. «Für uns geht es um Fußball. Die Kinder können nichts dafür», sagte Isikdaglioglu, der auch Vizepräsident des Fünftliga-Clubs ist, der Deutschen Presse-Agentur.
Die Spiele der U19 seien beim Deutschen Fußball-Bund angemeldet und vom Verband genehmigt worden. «Sonst würden wir nicht spielen», sagte der BAK-Verantwortliche zu den angesichts der politischen Situation um den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine ungewöhnlichen Spielen.