Zehn Jahre nach Beschluss des Berliner E-Government-Gesetzes ist die dort festgelegte elektronische Aktenführung in der Verwaltung vielfach noch immer nicht umgesetzt. Eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur ergab, dass in den Bezirken bisher nur ein kleiner Teil der Beschäftigten mit IT-Arbeitsplatz im Regel- oder Testbetrieb mit digitalen Akten arbeitet.
Der Anteil bewegt sich demnach zwischen 5 Prozent in Steglitz-Zehlendorf oder Spandau und 20 Prozent in Reinickendorf. Aktenberge aus Papier gehören also vielfach weiter zum Alltag, genauso wie nicht einheitliche IT-Verfahren für bestimmte Bereiche. Vier der zwölf Bezirke antworteten nicht auf die Anfrage.