Die Wirtschaft in Brandenburg warnt vor einer Hängepartie und fordert SPD und BSW nach der Landtagswahl zu einer zügigen Regierungsbildung auf. «Wir brauchen keinen Stillstand, wir brauchen keine Neuwahl», sagte der Hauptgeschäftsführer der Unternehmensverbände (UVB) Berlin-Brandenburg, Alexander Schirp. Eine Koalition aus SPD und BSW sei «vielleicht nicht die Traumkombination», sei aber die Lage. «Deshalb appelliere ich an beide Seiten, sich mit dem Willen zur Einigung zusammenzusetzen.»
SPD und das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) haben im Landtag eine Mehrheit. Sie wollen Mitte der Woche ein erstes Sondierungsgespräch führen, um eine Regierungsbildung auszuloten. Die Unternehmensverbände warnten Parteigründerin Sahra Wagenknecht davor, einen Systemwechsel anzustreben. Nötig sei Stabilität in der Wirtschaftspolitik.