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Weniger Parteien bei Berlin-Wahl

In Berlin stehen am 20. September die Wahlen zum Abgeordnetenhaus und zu den zwölf Bezirksverordnetenversammlungen an. (Archivbild) / Foto: Wolfgang Kumm/dpa
In Berlin stehen am 20. September die Wahlen zum Abgeordnetenhaus und zu den zwölf Bezirksverordnetenversammlungen an. (Archivbild) / Foto: Wolfgang Kumm/dpa

Der Stimmzettel wird dieses Mal nicht so lang ausfallen wie zuletzt. So viele Parteien treten bei der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus mit eigenen Listen an.

An der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus am 20. September nehmen nur halb so viele Parteien mit eigenen Listen teil wie vor drei Jahren. Wie das Landeswahlamt mitteilte, treten 17 Parteien an - 12 davon mit Landes- und 5 mit Bezirkslisten. Zum Vergleich: Bei der Wiederholungswahl 2023, die wegen schweren Wahlfehlern beim ursprünglichen Wahlgang 2021 nötig war, konkurrierten 33 Parteien um die Wählerstimmen: 26 mit Landeslisten und 7 mit Bezirkslisten. 

Die 12 Landeslisten für die Wahl am 20. September wurden vom Landeswahlausschuss zugelassen. Darunter sind Grüne, AfD, FDP und BSW. Über die Bezirkslisten, darunter die von CDU, SPD und Linke, befanden die Bezirkswahlausschüsse.

Mit Landes- und Bezirkslisten konkurrieren die Parteien um Zweitstimmen, die maßgebend sind für die Verteilung der Sitze im Abgeordnetenhaus. In Berlin bestimmten die Parteien selbst, ob sie bei der Wahl mit einer einheitlichen Landesliste oder mit Listen in den Bezirken antreten.

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