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Wegner weiter offen für Weiterbau von U7

Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) spricht sich für eine bessere Verkehrsanbindung der Außenbezirke aus – und will auch die umstrittene U7-Verlängerung nicht ausschließen. (Archivbild) / Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa
Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) spricht sich für eine bessere Verkehrsanbindung der Außenbezirke aus – und will auch die umstrittene U7-Verlängerung nicht ausschließen. (Archivbild) / Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa

Wegner zeigt sich offen für eine Verlängerung der U7 nach Spandau. Weitere Untersuchungen sind nötig; Verkehrsverwaltung nannte Kostenbedenken.

Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) zeigt sich trotz Skepsis der Verkehrsverwaltung offen für eine Verlängerung der U7 in Spandau. «Eine bessere Verkehrsanbindung der Berliner Außenbezirke ist dem Senat und auch mir sehr wichtig», sagte Wegner dem «Tagesspiegel»-Newsletter «Checkpoint». «Das gilt für die Verlängerung der U7, aber auch für die U8 Richtung Märkisches Viertel oder für die Anbindung Mexikoplatz.» Für die U7 seien «nun weitere Untersuchungen erforderlich».

Verkehrsstaatssekretär Andreas Kraus hatte am Mittwoch im Verkehrsausschuss unter anderem angekündigt, dass die U7 wegen zu hoher Kosten nicht über die Station Spandau Rathaus hinaus verlängert werden soll. Die Großsiedlung Heerstraße Nord bliebe damit ohne U-Bahnanschluss. SPD-Fraktionschef Raed Saleh warnte daraufhin in der «Berliner Morgenpost» und dem «Tagesspiegel», dass der Nahverkehrsplan im Senat so nicht beschlossen werde.

Verkehrssenatorin weist SPD-Kritik zurück

Verkehrssenatorin Ute Bonde (CDU) wies die Kritik des Koalitionspartners SPD zurück. «Wir stehen vor finanziellen Herausforderungen, wir haben infrastrukturelle und betriebliche Zwänge», sagte Bonde dem «Tagesspiegel» (Freitag). Sie sagte, «dass der Bau einer U-Bahn mit Blick auf die Wirtschaftlichkeit zu Herausforderungen führt». Deshalb bedürfe es «weiterer Untersuchungen zur Systementscheidung und zum Streckenverlauf». Hierzu sei aber «keine Vorfestlegung getroffen» worden.

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